Verdampfer ohne gesonderten kondensatvorwärmer

Verdampfer ohne gesonderten kondensatvorwärmer

Verdampfer ohne gesonderten kondensatvorwärmer

In dieser Konfiguration werden alle Rauchgase aus dem Abhitzekessels zum Erwärmen des Kondensats genutzt. Die Hauptwärmequelle für den Entgaser ist der Verdampfer, der ein Wasser/Dampf-Gemisch erzeugt. Stork-Entgaser sind oft mit Anschlüssen für solche Strömungen ausgelegt, sodass dies als Wärme abgebendes Medium genutzt werden kann.

Der Druck / die Temperatur im Entgaser-Verdampfer ist gleitend und hängt von Folgendem ab:

  • Betrieb der Gasturbine
  • Prozentsatz der zusätzlichen Befeuerung (sofern angebracht)
  • Zufuhrtemperatur des Kondensats

Unter folgenden Bedingungen ist der Entgaserbetrieb maximal:

  • Geringer Gasturbinenbelastung
  • Keine zusätzliche Befeuerung
  • Hohe Umgebungstemperatur (senkt die Abgasströmung von der Gasturbine)

Vor allem das Ausmaß der zusätzlichen Befeuerung und die Senkung der Kondensattemperatur führen zu einem Abfall des Entgaserdrucks. Die geringere Rauchgastemperatur am Eingang des Entgasers-Verdampfers resultiert aus der zusätzlichen Befeuerung, während die Kondensatzufuhr zunimmt. Diese Auswirkungen resultieren zusammen in einem niedrigeren Druck im Entgaser-Verdampfer.

Dennoch muss im Zusammenhang mit der erforderlichen Wasser/Dampf-Geschwindigkeit im Entgaser und den Zirkulationsanforderungen ein Entgaser-Mindestdruck aufrechterhalten werden. Die Mindestwerte müssen vom Kesselhersteller / Systemdesigner angegeben werden.

Außer dem Mindestdruck im Entgaser muss auch die Druckabfallrate begrenzt werden. Ein zu steiles Druckgefälle kann zu Kavitation in der Speisewasserpumpe führen. Stork ist in der Lage, entsprechende Maßnahmen im Entgaser zu berücksichtigen, um einen Mindestdruck und ein maximales Druckgefälle zu erreichen. Der Kesselhersteller / Systemdesigner ist für das Einstellen des Mindestbetriebsdrucks und des zulässigen Druckgefälles verantwortlich.