Zellstoff und papier

Zellstoff und papier

Zellstoff und papier

Keine Beschädigung bei Dampfturbinennebenleitung

Bei der Papierherstellung wird Dampf im Trocknungsabschnitt der Papierfabrik zum Trocknen der Papierbogenrollen verwendet; verpresste Bögen werden über dampferwärmte Trocknungsrollen geleitet, sodass die Feuchtigkeit in den Bögen verdampft. Wenn der Papierbogen im Trockner reißt, wird die Dampfzufuhr zur Heizung sofort unterbrochen und der Dampf strömt durch eine Dampfturbinennebenleitung.

In dieser Situation wird die gesamte Dampfströmung zum Dampfturbineneingang direkt zum Entgaser geleitet. Der Entgaser selbst muss diesen plötzlichen starken Anstieg der Dampfströmung bewältigen können. Bei Rieselentgasern resultiert dies oft in einer starken Beschädigung des Rieselabschnitts.

Dieses Problem tritt bei Stork-Sprüh-Entgasern nicht auf, denn diese haben keine Böden und außerdem strömt der Dampf unter dem Wasserspiegel über die Dampfverteilungsrohre in den Entgaser. Der Entgaser ist für den Fall einer Dampfturbinennebenleitung ausgelegt und die Dampfverteilungsrohre werden so konstruiert, dass sie die plötzliche höhere Dampfströmung im Nebenleitungsbetrieb bewältigen können.
Darüber hinaus dämpft die Wassermenge im Entgaser die Wirkung der erhöhten Dampfströmung und sorgt somit für den fehlerlosen Betrieb in Nebenleitungssituationen.

Kompakte Konstruktion

Systemdesigner für Zellstoff- und Papieranlagen verlangen oft große Entgaser-Verweilzeiten. Verweilzeit von 15 – 30 Minuten sind nicht ungewöhnlich. Die Kombination der Bemessung der Verweilzeit und einer relativ großen Strömung von entmineralisiertem Wasser kann in Entgasern erheblichen Umfangs resultieren. Im Vergleich zum Rieselentgaser bietet die integrale Konstruktion des Stork-Sprüh-Entgasers die Vorzüge einer kompakteren Konstruktion. Das bedeutet Kosteneinsparungen für den Kunden in Bezug auf das Gebäude und die Anlage.

Erhöhte Verfügbarkeit

Wie in jeder anderen Produktionsumgebung ist die Verfügbarkeit der Anlage von größter Wichtigkeit zur Gewährleistung der Produktionskontinuität (in diesem Fall von Zellstoff / Papier). Aufgrund der soliden Konstruktion des Stork-Sprüh-Entgasers, der Konstruktion ohne Rieselböden und der Tatsache, dass die Düsen nicht ausgewechselt zu werden brauchen, liegt die Verfügbarkeit wesentlich höher als bei einem Rieselentgaser.

Name: Neues Projekt Klabin

Typ:Pulp and Paper
Ausgangsleistung:1,5 Millionen Tonnen Papier/Jahr
Kennzeichen: 
Entgasergröße:4700 x 37500 mm
Baujahr:2014
Ausgangsströmung:1500 t/h
Betriebsdruck:2.63 Barg
Bruttovolumen:503 m3
Gesamtgewicht: 
Leistung: 7 ppb
Entwurfscode:ASME VIII Div 1