Ausführliche informationen – Fernheizung

Ausführliche informationen – Fernheizung

Ausführliche informationen – Fernheizung

Fernheizungskondensator

Bei der Zufuhr von Wasser in eine Fernheizanlage wird die zugeführte Wärme oft von Dampfturbinenabströmung auf einen so genannten Fernheizungskondensator übertragen. Das Kondensat aus diesem Kondensator wird in den Entgaser eingespeist. Es gibt auch Systeme, in denen die erforderliche Wärme teilweise den Rauchgasen des Abwärmekessels entzogen wird.

Im Sommer beträgt die Temperatur des Wassers in der Fernheizungsanlage etwa 85 – 95 °C und im Winter etwa 110 – 120 °C. Das bedeutet, dass die Temperatur des Kondensats zwischen 70 und 115 °C schwanken kann (hängt auch von der Unterkühlung im Fernheizungskondensator ab) und daher kann diese Temperatur höher oder niedriger als die Betriebstemperatur des Entgasers sein. Der Stork-Sprüh-Entgaser kann diese Temperaturunterschiede problemlos bewältigen.

Betrieb, wenn einer oder mehrere Vorwärmer nicht in Betrieb sind / umgangen werden

Falls einer oder mehrere Hochdruckvorwärmer außer Betrieb sind, wird die Strömung des Hochdruckkondensats zum Entgaser verringert. Diese Betrieb wirkt sich jedoch nur geringfügig auf die Turbinendampfströmung zum Entgaser aus.

Bei den Niederdruckvorwärmern ist das ganz anders. Aufgrund der geringeren Vorwärmung des Niederdruckkondensats steigt der Dampfbedarf vom Entgaser signifikant. Dieser Bedarf hängt von der Erwärmung des Niederdruckvorwärmers ab und davon, welcher Vorwärmer nicht in Betrieb ist. Obwohl dies keine normalen Betriebsfälle sind, ist es wichtig, Stork darüber zu informieren, denn sie müssen bei der Auslegung des Entgasers berücksichtigt werden.

Dampfturbinennebenleitung

Eine Dampfturbinennebenleitung hat die größte Auswirkung auf die Konstruktion des Entgasers. Der Entgaser muss für die erhöhte Dampfströmung ausgelegt sein. Auch in diesem Fall kann ein Stork-Entgaser diese erhöhten Strömungen problemlos bewältigen.