Geschichte

Geschichte

Die Geschichte von Stork stammt aus dem 19. Jahrhundert

Der Name Stork steht heute für einen Technologiekonzern, dessen Historie sich bis ins Jahr seiner Gründung zurück verfolgen lässt: 1827 wurde die Nederlandse Fabriek van Werktuigen en Spoorwegmaterieel (Niederländische Maschinen- und Fahrzeugherstellung) gegründet, kurz: Werkspoor, später offizieller Name des Betriebes.

1954 fusionierte das ursprünglich in Amsterdam niedergelassene Unternehmen auf gleichberechtigter Basis mit dem Bauunternehmen Gebroeders Stork & Co., 1868 in Hengelo gegründet. Stork konzentrierte sich hauptsächlich auf die Herstellung von industrieller Produktionsausrüstung (z.B. Dampfmaschinen, Boiler, Pumpen, Zuckerraffinerien), während Werkspoor seinen Fokus vor allem auf Transportmittel legte (Schiffskomponenten, Dampflokomotiven, Diesel-Triebwagen, Güterwagen, Busse und Brücken). 

In der Nachkriegszeit (2. Weltkrieg) hat sich diese Geschäftskombination, die für lange Zeit übrigens unter dem Namen Verenigde Machinefabrieken/VMF bekannt war, stark in den Bereich der Schwerindustrie entwickelt. Dieser verwundbarer Markt – die Vollendung des Wiederaufbaus, besonders große Projekte und lange Entscheidungsprozesse sind nur einige der Faktoren, die diesen Markt besonders ,gefährden’ – hat das Management dazu veranlasst, einen weitreichenden und dank staatlicher Unterstützung erfolgreichen Turnaround zu initiieren (1970er und 1980er). Damit hat sich das Unternehmen mit Industrie-Produktions-Equipment für Nischenmärkte etablieren können, mit einem Fokus auf den Grundbedürfnissen Kleidung, Nahrung, Energie, Wasser/Luft und Transport ebenso wie auf technischen Services für die Instandhaltung und Wartung von Industrieanlagen und Gebäuden.

Mit der Akquise der Fokker-Unternehmen wurde der Geschäftsbereich um Luftfahrt erweitert: Fokker gilt als Spezialist in der Herstellung von Luftfahrt-Komponenten und integrierter Maintenance-Services. Das Ergebnis einer strategischen Re-Orientierung im Jahr 2000 war die Bildung von fünf Gruppen, die sich jeweils auf die Bereiche digitale (Textil) Drucktechnologie, Nahrungsmittelverarbeitung/Fast Food, Luftfahrt, Industriekomponenten und technische Services konzentrierten. 2004 veräußerte Stork die Gruppe Industriekomponenten, es blieben die vier Gruppen Stork Prints, Stork Food Systems, Stork Fokker und Stork Industry Services.

2007 akquirierte Stork Turbo-Service und MASA und verkaufte Stork Food Systems, 2008 wurde Stork vom Euronext Stock Exchange genommen und etablierte 2009 zwei separate Management-Teams: Stork Technical Services und Fokker Technologies.

Im Mai 2011 kündigte Stork die Akquisition von RBG Limited an, ein englischer Dienstleister für Inspektionen, Zugänge und Reparaturservices für die weltweite Energieindustrie. Ein strategisch wichtiger Schritt für die Stork Holding B.V.

Im Januar 2013 schließlich wurde auch die neue separate Leitungsstruktur für Stork Technical Services und Fokker Technologies realisiert.

Mit der Erwerb der in Australien basierten Giovenco Industries im September 2015 hat Stork seinen regionalen Fußabdruck erweitert.

Und schließlich hat Fluor am 1. März 2016 den Kauf von Stork komplettiert. Die Kombination des Betriebs- und Wartungsgeschäfts von Stork und Fluor bringt einen globalen Marktführer bei Instandhaltung-, Modifikation- und Asset Integrity-Produkten und -Dienstleistungen hervor.